Samstag, 13. Juni 2015
Montag, 8. Juni 2015
Freitag, 29. Mai 2015
Dienstag, 19. Mai 2015
Gebete, die zu Boden fallen (Yere Düşen Dualar)
Die Inspiration zum Text kam (schon vor einer ganzen Weile) von einem Romantitel der türkischen Schriftstellerin Sema Kaygusuz. Yere Düşen Dualar heißt das Buch auf Türkisch, also wörtlich übersetzt: "Gebete, die zu Boden fallen". In der deutschen Übersetzung ist das verloren gegangen (hierzulande heißt das Buch "Wein und Gold"), aber ich finde, das Bild kann was. Deshalb mal ein leiserer, langsamerer Text. Für den PreacherSlam auf der Landesgartenschau in Landau. Der letzte Teil ist und bleibt gewidmet.
| (c) Jürgen Acker / pixelio.de |
Ein kleines Mäuerchen in Berlin-Mitte,
einer plötzlich wieder geteilten Stadt,
gespalten nicht in Ost und West,
sondern in Vorher und Nachher,
zwischen wir beide und nur noch ich allein.
Sie stützt den Kopf auf die Hände.
Alles ein Rauschen, ein Schreien,
eine bleierne Stille,
ein dröhnendes Echo:
„Es ist vorbei“.
Kein Raum für klare Gedanken,
keine Pause im Karussell der Bilder,
die sich drehen und verschwimmen.
Das Herz eine offene Wunde,
ergießt sich mit jedem Schlag in einem Schwall
blutroten Schmerzes,
zerrinnt in der Brust.
Der Magen presst es heraus:
ein gewürgtes „Warum“,
ein geweintes „Was jetzt?“
drängt nach oben
staut sich vor einem dicken Kloß im Hals,
nur ein paar gestammelte Fetzen quetschen sich vorbei,
vermischen sich mit Tränen,
rollen das Kinn hinunter,
tropfen zwischen ihren Füßen auf den Asphalt
und vertrocknen
zu winzigen Salzflecken.
Irgendwo am anderen Ende der Welt,
wo die Erde bebt
unter trampelnden Soldatenstiefeln,
oder donnernden Wasserfluten.
Er läuft, nein: rennt.
Um eine Kurve,
um sein Leben.
Japst und stöhnt, stolpert und fängt sich,
rennt weiter.
Muskeln trommeln und brennen,
Der Atem flach und stechend.
Ein Schrei wird geboren
von einem klopfenden Herzen,
bekommt keine Luft,
erstickt in der trockenen Kehle,
wird nach oben gespült,
kämpft sich nach vorn,
stirbt als Stöhnen auf rissigen Lippen,
und taumelt bleich und steif
auf die Straße
zwischen Tränen und Trümmern,
Sand und Staub
und bleibt liegen.
Ein Krankenzimmer in Bocholt,
die Vorhänge zugezogen.
Sie liegt auf ihrem Bett.
Die letzten Züge fallen schwer, tun weh.
Die Uhr tickt, so laut,
so schnell,
und doch so unendlich langsam.
Der Lärm der Welt entfernt sich.
Faltige, fleckige Hände falten Gebete,
ungelenk,
zerbrechliche Gebilde
aus dünnem Papier.
Auf einmal krampft die Hand sich zusammen.
Noch ein heftiger Atemzug,
noch ein Schluck Leben.
Der Rest ist ewiges Ausatmen.
Rotgrelles Piepen
zerschneidet den Tag.
Ein zerknüllter Fetzen aus unsichtbarem Papier
fällt aus der kraftlosen Hand,
rollt unters Bett
und bleibt liegen.
Gebete, die zu Boden fallen,
überall und zu allen Zeiten.
Gebete, die zu Boden fallen.
Wie ein Vogeljunges aus dem Nest
Nackt,
unfertig
und klein.
Auf hartem Asphalt,
zwischen Glas und Steinen.
Doch der im Himmel wohnt,
geht gebückt über die Erde.
Langsam, vorsichtig, nichts zertreten.
Kniet nieder.
Er hebt sie auf, birgt sie in seiner Hand,
zärtlich, nicht zu fest.
Bläst sie trocken mit warmem Atem.
Er wirft sie in die Höhe,
lässt sie fliegen.
Ein Windhauch, wie aus dem Nirgendwo,
ein sanftes, stilles Sausen
trägt sie hinauf. Höher und höher
über alle Wolken.
Große Gesänge,
wie Schwäne aus Weiß und Gold,
geben ihnen Geleit.
Sie landen auf einem ausgetreckten Arm.
Dessen, der neben dem Thron steht,
mit schmutzigen Knien.
Er neigt ihnen das Ohr zu,
und alle Himmel vibrieren
von ihrem Klang.
Und seiner Antwort:
„Ich weiß.“
Montag, 18. Mai 2015
Mit alles, aber ohne... Schaf? scharf? Who knows...
Letzte Woche war mal wieder Workshop im tollen Predigtzentrum in Wittenberg und anschließender Predigtslam im ebenso tollen CLACK-Theater!
„Mit alles, sagt der Typ vor mir im Dönerladen,
doch noch bevor der Dönermann
den schönen Fladen
mit allem, was er hat, beladen
kann, wird er gestoppt:
Nicht doch, ach nein,
Moment, halt ein,
ruft in letzter Sekunde
der Typ vor mir, der König Kunde,
mit alles, wiederholt er brav,
mit alles – aber ohne scharf!
Is kein Problem, sagt Dönermann,
ist Hähnchendöner, is kein Lamm,
(jetzt lass ich das mit dem Reimen auch sein)
und hobelt an seinem Spieß herum
und unter seinem Messer
perlen Fleischspäne hervor
und segeln fettglänzend hinab
wie Herbstlaub auf den Bürgersteig.
Ist Hähnchendöner, ist kein Lamm,
als ob jemand, der Döner ohne scharf bestellt,
freiwillig Lammfleisch essen würde,
das schmeckt viel zu sehr nach Streichelzoo,
viel zu viel Charakter.
Mit alles, aber ohne scharf.
Und ich denke mir so:
Was für ein Bild für unsre Welt.
Mit alles.
Aber nichts, was den Gaumen irritieren,
die Kehle kitzeln,
bis in die Fingerspitzen
wärmen
oder vielleicht sogar zu Tränen rühren
könnte.
Und draußen auf der Straße geht ein Paar
in den vermeintlich besten Jahren,
wie man sagt,
zu alt für durchgehende Erotik
und zu jung,
um sie nicht mehr zu vermissen.
Nennen wir sie Gisela und Kurt.
Gisela möchte mehr Schärfe im Leben,
deswegen machen sie einen Tangokurs bei
Rudolfo.
Aber da gibt es keine Schärfe,
denn Rudolfo heißt natürlich nicht so,
sondern Rudi,
und seine latinotiefe Bräune kommt
nicht von einer kubanischen Muttern,
sondern vom Solarium in Schkeuditz,
wo er immer gelebt hat und immer leben wird.
Nach einer Dreiviertelstunde ungelenker
Bewegungen
wird Gisela eine Träne vergießen,
nicht weil Günther beim Tanzen immer nach
anderen Frauen schielt,
nicht weil er schon wieder vergessen hat,
dass gestern ihr Hochzeitstag war,
nicht gemerkt hat, dass sie eine neue Frisur,
ein neues Parfüm und drei Kilo abgenommen hat.
Sondern weil er ihr zum sechsten Mal auf den
Fuß getreten ist
und die hochhakigen Schuhe sowieso scheuern und
schaben und weh tun.
Aber Schärfe ist bekanntlich kein Geschmack,
sondern ein Schmerz,
ein Reiz an Rezeptoren,
die Hitze registrieren.
Mit alles, aber ohne scharf,
so wie ein Schlager von Helene Fischer,
mit vollem Orchester und ohne Ecken und Kanten,
so wie die Predigt vom letzten Sonntag,
mit gelehrten Exkursen
und vielen „Ein Stück weit“s und „Irgendwie“s,
und nichts,
was die Ohren irritieren,
die Nerven kitzeln,
bis in die Fingerspitzen
wärmen und vielleicht
zu Tränen rühren könnte.
Und ich denke:
Hat euch denn keiner gesagt,
Hat euch denn keiner gesagt,
dass stumpfe Messer gefährlicher sind als
scharfe?
Aber Schärfe ist kein Geschmack,
sondern ein Schmerz,
mit alles, aber ohne scharf,
ist der Wunsch nach einem Leben
mit ohne,
ohne
Scherben, Steine, Schrott und Schroffes,
Schwarzes und Schattiges,
Schluchzen, Schocks und Stolperfallen,
Schrilles und Schwieriges,
Schrecken und Schwere,
Schatten und Schaden,
Schwielen und Schwellen,
Schürfwunden, Schleudertrauma, Stauchungen und Schleifspuren,
Schluchten und Steilhänge,
ein Leben ohne Scheiße,
ohne Schuld
und Sterben.
Mit alles, sagt der Typ vor mir im Dönerladen,
doch noch bevor der Dönermann den schönen
Fladen
mit allem, was er hat beladen
kann, wird er gestoppt:
Mit alles, aber ohne scharf.
Und in meinem Kopf
legt der Dönermann sein Messer hin
und dreht sich um
und beugt sich über die Theke
und zieht den Typ zu sich heran,
ganz nah, bis er den Schrecken
in seinen Augen sehen kann,
und sagt ihm leise ins Gesicht:
Sorry, sowas gibt’s hier nicht.
Sorry, sowas gibt’s hier nicht.
Montag, 20. April 2015
Von häretischem Gedöns und der Unverzeihlichkeit der Langeweile - Ein Kommentar aus homiletischer Sicht
Prediger_innen, die ihre Kanzelrede mit der
stereotypen Ankündigung einer Provokation beginnen, stehen aus gutem Grund
unter dem Verdacht, letzten Endes doch nur sich selbst zu predigen. Das gilt
auch für Theologieprofessoren, wenn sie sich bei den Häretikern bedienen, um marktschreierisch
irgendwelche Menschen aus einem angeblichen Kirchenschlaf wecken zu wollen.
Notger Slenczkas Argumentation in seinem 2013
erschienenen Aufsatz „Die Kirche und das Alte Testament“, dessen Kernthesen nun
in mehreren Einzelschriften verteidigt und bestätigt wurden, ist aus
theologischer Sicht im Ganzen und aus homiletischer Perspektive im Besonderen unhaltbar.
Slenczka folgt im Wesentlichen Adolf von Harnack, der in seiner Schrifttheologie auch dem Neuen
Testament nur recht widerwillig („weil sich eine bessere Urkundensammlung
für die Bestimmung dessen, was christlich ist, nicht schaffen lässt.“) einen
kanonischen Rang einräumt – eine solche begrenzte, zweckrationale Sicht auf die
Schrift aber ist einer Kirche, die sich selbst vollmundig als „Kirche des
Wortes“ bezeichnet, nicht angemessen, weil es die Eigenwirksamkeit des Wortes,
das „nicht leer zurückkommen wird“ (Jes 55), negiert. Auch Harnacks
progressives Geschichtsverständnis ist nicht nur, entgegen aller
anderslautenden Beteuerungen seiner Epigonen, in ihrer religionsgeschichtlichen
Ausrichtung implizit antijudaistisch (und antikatholisch und letzten Endes
antiökumenisch), ihr liegt auch Verständnis von einer sich einseitig positiv
weiterentwickelnden Menschheit zugrunde, das aus geschichtswissenschaftlicher
Sicht unhaltbar ist.
Slenczka sieht im AT das „Zeugnis einer
Stammesreligion mit partikularem Anspruch“, dem er den universalen Charakter
des NT entgegenstellt. Aus homiletischer und predigtpraktischer Sicht ist diese
inakzeptable Abwertung der Hebräischen Bibel besonders fatal: Lebensnahe und
Leben verändernde christliche Verkündigung lebt von den Erinnerungsorten dieser
„Stammesreligion“, von den Erzählungen um die Lagerfeuer der Karawansereien,
von Wüstenwanderungen und durchwachten Nächten in den zugigen Zelten der
Heimatlosen. Der mutwillige Verzicht auf den „Überschuss“ der Hebräischen Bibel
an Erzählstoffen, an Erfahrungen von Armut und Müdigkeit, an skandalös
realistischen Darstellungen von Eros und Politik (Miskotte), kann kaum zu etwas anderem
führen als zu Predigten, die steril, vergeistigt und unerträglich langweilig
sind. Mehr noch: Für Kanzelreden, die christliche Identität außerhalb des „Wahrheitsraums“ (Crüsemann) der Hebräischen Bibel konstruieren wollen und damit die durch den Lauf der
Geschichte hindurch wirksame Treue Gottes verneinen, bleibt nur die Flucht in höchstens philosophisch reizvolle Gedankenspiele über das „Wesen des Christentums“, die letzten Endes selbstreferenziell bleiben müssen. Und damit trostlos.
Die
Evangelische Kirche hat das seit Längerem erkannt und unternimmt in der derzeiterprobten Perikopenrevision den dankenswerten Versuch, „aufgrund der in den vergangenen Jahrzehnten stärker bewusst
gewordenen Bedeutung des Alten Testamentes für den christlichen Glauben Umfang
und Funktion der alttestamentlichen Texte im Gefüge der Perikopenordnung neu zu
bestimmen.“ Aus homiletischer Sicht erscheint dies verheißungsvoller und auf
heilsame Weise provokanter als postmoderner Markionismus.
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Samstag, 18. April 2015
Ein Film, ein Brief und hoffentlich kein #Aufschrei
Seit einigen Tagen macht ein Brief von "Oma Marie" die Runde, in dem sie ihren Austritt aus der evangelischen Kirche erklärt und diesen mit Äußerungen des norddeutschen Pfarrers Gero Cochlovius im Fernsehen begründet. Cochlovius, der, wie ein Blick auf die Internetseite seiner Gemeinde verrät, nicht zu denen gehört, die sich allzu große Sorgen um das machen, was sie in Medien von sich geben, hatte im Interview mit dem Journalisten Christian Deker für die NDR-Reportage "Die Schwulenheiler 2) in einem Gespräch, das sich aufgrund der Sprechmuster nicht ganz vom Eindruck des zumindest teilweise Geskriptetseins freimachen kann, gesagt (es ging um das seelsorgliche Angebot von "Heilung"):
"Jo, na gut, das ist schon ne Weile HER (.) Aber (.) ich finde, dass man dieses ANgebot durchaus machen sollte. Denn ich weiß, es GIBT (.) Einzelne=hm (-) ähm (.), die auch an ihrer Situation LEIden (--) UND die tatsächlich auch (.) eine Veränderung sich WÜNschen. [Einwurf Interviewer: Gegen wissenschaftlichen Konsens] Was sagen Sie denn 'die Wissenschaft', da gibt es' es gibt SO! viele Studien und es=s gibt auch wissenschaftliche Studien, die in=ne andre Richtung gehn (--). Also da ist da=da ist die Forschung noch NICHT am Ende angekommen. [Erwiderung Interviewer: Cochlovius predige auch, dass Homosexualität Sünde sei] (---) ((Lufteinziehen)) Es gibt VIELe Sündn (.) und (-) nach der BIbel (.) isses also schon so, dass PRAKtiZIErte (.) ausgelebte Homosexualität NICH dem Willen Gottes entSPRICHT(-) und=ähm (.) und von daher denke ich, is es (.) schon RICHtig, von der Bibel her dann auch den Begriff der SÜNde (-) ähm-ne (.) bei praktizierter Homosexualität zu verwenden'?"
Die ansteigende Tonhöhe am Ende zeigt, dass das Interview hier abgeschnitten wurde - wir wissen also nicht, was Cochlovius sonst noch gesagt hat. Der Verdacht drängt sich in der Tat auf, dass das nicht besonders substantiell ist, wie ja auch seine Aussagen zur vermeintlichen Unentschiedenheit der Wissenschaft generalisierender Quatsch sind.
Ich kann Oma Marie irgendwie verstehen. Ich finde auch, dass Amtsbruder Cochlovius hier dummes und potenziell gefährliches Zeug redet. Trotzdem hoffe ich nicht, dass es zu dem von ihr gewünschten #Aufschrei! kommt, der ja doch nur eine etwas vornehmere Bezeichnung für einen Shitstorm ist. Solche Aufschreie hat es etwa im Nachgang zu der unsäglichen Predigt des unsympathischen Bremer Kollegen Olaf Latzel gegeben, und längst nicht alle Wortbeiträge in diesem Kontext waren theologisch wertvoll. Ich hoffe inständig, dass die Kirche es schafft, die Empörungskultur in den eigenen Reihen vergleichsweise gering zu halten - was wir brauchen, ist eine fundierte, sachliche Auseinandersetzung und die daraus folgenden Konsequenzen, keine oberflächlichen Indignationsgesten.
Und ich bin mir auch nicht sicher, ob und inwieweit theologische Streitigkeiten durch dienstrechtliche Maßnahmen beizulegen sind. So etwas fordert Oma Marie ja implizit, und auch Christian Deker ruft immer wieder nach "Konsequenzen" seitens der EKD. Nur: Die hat in den allermeisten von ihm aufgebotenen Fällen (zum Glück) nichts zu sagen, denn die Anberaumung eines dienstrechtlichen oder eines Lehrbeanstandungsverfahrens ist nicht Sache der EKD, sondern ihrer Gliedkirchen. Und die Kirchen haben als Dienstherrinnen auch eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Amtsinhaber_innen - selbst, wenn diese dummes Zeug reden, ist es durchaus im Sinne Jesu, solche Dinge erst einmal intern zu klären und ihnen bei einem drohenden Shitstorm schützend zur Seite zu stehen.
Und das ist es, was mich an der Reportage (und auch schon an ihrer Vorgängerin) stört, was zumindest einen schalen Geschmack hinterlässt: Deker hat lange gesucht, und er hat natürlich Menschen gefunden, die in sein Konzept passen. Er zeigt Menschen, die Widerliches von sich geben, wie die Schwäbin mit den bösen Augen, die auf einer Anti-Regenbogen-Demonstration mit unverhohlener voyeuristischer Genugtuung kreischt, sich küssende Männer seien "äkälärrägänd". Oder den schon seit Jahren umstrittenen Diabetologen Arne Elsen, der in extremcharismatischen Kontexten zuhause ist und mit der EKD oder ihren Gliedkirchen meines Wissens wenig zu schaffen hat. Oder seine Kollegin aus der Kinderheilkunde, die unheimliche Christl Vonholdt, Mutter Oberin der nicht minder umstrittenen Kommunität Offensive Junger Christen, die zwar Teil des Diakonischen Werkes der EKD ist (warum eigentlich...?), sich aber im Großen und Ganzen am rechten Rand der Aufmerksamkeit und ansonsten, wie der SPIEGEL einst so treffend schrieb, in "christlich-fundamentalistischen Dunstkreisen" tummelt.
Natürlich hat die evangelische Kirche Einiges aufzuarbeiten und nachzuholen. Die jetzt von allen Seiten aber lautstark geforderte "Distanzierung" würde die schrägen Dummheiten dieser Randgestalten aber auf eine Art und Weise adeln und ihnen eine Aufmerksamkeit bescheren, die sie nicht verdienen. Die in dem Film dargestellten Personen sind nicht repräsentativ für die entschiedene Mehrheit der Kirchenleitungen und der Pfarrerschaft im evangelischen Deutschland. Gott sei Dank.
Natürlich hat die evangelische Kirche Einiges aufzuarbeiten und nachzuholen. Die jetzt von allen Seiten aber lautstark geforderte "Distanzierung" würde die schrägen Dummheiten dieser Randgestalten aber auf eine Art und Weise adeln und ihnen eine Aufmerksamkeit bescheren, die sie nicht verdienen. Die in dem Film dargestellten Personen sind nicht repräsentativ für die entschiedene Mehrheit der Kirchenleitungen und der Pfarrerschaft im evangelischen Deutschland. Gott sei Dank.
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